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Mittwoch, April 17, 2024
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Blankoverkauf – Finanzlexikon

Bei einem Blankoverkauf, der auch als bezeichnet wird, verkauft ein Marktteilnehmer Aktien an der Börse, die er nicht besitzt, sondern lediglich geliehen hat.
Die Motivation hinter einem Blankoverkauf ist es, Geld an fallenden Kursen zu verdienen. Verkauft ein Akteur eine zuvor geliehene Aktie beispielsweise zu 100 Euro und kann er das Papier wenig später zu 90 Euro zurückkaufen und die Leihgabe beenden, hat er je Aktie 10 Euro verdient. Davon ist allerdings eine Gebühr für die Leihstellung abzuziehen. Das Risiko bei einem Blankoverkauf liegt in der Möglichkeit, dass die Kurse steigen. Ist dies der Fall, erwirtschaftet der Leerverkäufer einen Verlust, der zumindest theoretisch unendlich groß werden kann, während der maximale Gewinn auf die Differenz zwischen Verkaufskurs und Null begrenzt ist.
Blankoverkäufe werden von den Regulierungsbehörden teilweise untersagt bzw. beschränkt, weil die Kursschwankungen intensivieren.

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