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Lombardsatz – Kredit und Finanzlexikon

Der Lombardsatz ist ein Prozentsatz, der von der festgesetzt wird. Zu diesem Zinssatz können sich Banken, durch Verpfändung von Wertpapieren, bei der Zentralbank kurzzeitig Liquidität verschaffen.
Der Lombardsatz wird zu den Leitzinsen gezählt, die von der Bundesbank zur Abgabe von Zentralbankgeld festgelegt werden.
Als lombardfähig werden jene Wertpapiere bezeichnet, die gegen den Lombardsatz beliehen werden können.
Der Name leitet sich von einem Pariser Leihhaus, der Maison de Lombard, ab., welches von Händlern aus der Lombardei geführt wurde.
Vor 1999 wurde der Lombardsatz in Deutschland von der Deutschen Bundesbank festgesetzt. Seit jedoch die Zuständigkeit für die auf die Europäische Zentralbank übergegangen ist, gilt nun der Spitzenrefinanzierungssatz (SRF) und löst somit den Lombardsatz ab.

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Frage von Redaktion am 15. Dezember 2010

Frage von Anonymen Teilnehmer am 09. Dezember 2010

Frage von Anonymen Teilnehmer am 25. November 2010

Frage von Anonymen Teilnehmer am 13. November 2010

Frage von Helga am 01. November 2010

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