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Donnerstag, Oktober 29, 2020
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Neue Schuldenfalle durch Revolving Kreditkarten

Neue Schuldenfalle durch Revolving Kreditkarten

Durch die weltweite Finanzkrise, die ein Wirtschaftstief heraufbeschworen hat, stehen viele Verbraucher vor der Frage, wie sie sich etwas finanzieren sollen. "Aus der Not heraus frisst der Teufel fliegen", das denken sich auch viele Banken und möchten Verbraucher mit so genannten Revolving Kreditkarten locken. Doch Experten warnen davor, denn diese Kreditkarten seien der beste Weg in die Schuldenfalle.

Im Gegensatz zu einer normalen Kreditkarte gibt es hier keine Teilzahlungsoption. Anders als bei herkömmlichen Kreditkarten ist es bei der Revolving Kreditkarte nicht üblich, dass der monatliche Abrechnungsbetrag per Lastschrift eingezogen wird. Man zahlt lediglich eine monatliche Mindestrate von 5 bis 10 Prozent. Natürlich weisen die Banken, die solche Kreditkarten vergeben, darauf hin, dass Sonderzahlungen jederzeit möglich sind. Doch die Versuchung, das Ganze einfach mal "laufen" zu lassen, ist für zahlreiche Verbraucher zu groß.

Auf den ersten Blick sehen Revolving Kreditkarten und die Möglichkeiten, welche man damit bekommt, sehr verlockend aus. Vor allem der zusätzliche Verfügungsrahmen nach der einmaligen Beantragung klingt bequem. Wird man allerdings nachlässig und denkt nicht daran, das Konto Monat für Monat auszugleichen, fallen meist horrende Zinsen an. Für einen kurzzeitigen ist es besser, einen günstigen Rahmenkredit aufzunehmen, wissen Experten.

In Frankreich und Großbritannien haben es die Banken schon geschafft, der Bevölkerung die Revolving Kreditkarte schmackhaft zu machen. Die Bezahlung mit diesem Produkt ist hier und anderen Ländern bereits Gang und Gäbe. Zwar haben es die Revolving Karten in Deutschland noch nicht zum großen Durchbruch geschafft, doch die Gefahr, dass immer mehr Verbraucher den scheinbar leichten Weg der Finanzierung gehen, ist groß.

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