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Handy-Falle SMS als Schuldenmotor

Handy-Falle SMS als Schuldenmotor

Besonders gefährdet sind 13- bis 24-Jährige. Das Münchner Institut für Jugendforschung hat herausgefunden, dass diese Gruppe 2002 Schulden in Höhe von 2,5 Milliarden Euro angehäuft haben. Eine Schufa-Studie hat diese Zahlen ermittelt, neuere Angaben liegen nicht vor. Danach kommt es seit 1999 immer häufiger vor, dass Telekomrechnungen nicht bezahlt werden, vor allem von der Gruppe der Teens und Twens.
Rat vom Experten

Mobiltelefone gehören zu den Geldkillern Nummer eins. „Am besten eignen sich für den Einstieg Kartentelefone. Ist die Karte leer, kann das Handy nicht mehr benutzt werden", rät Wolfgang Huber, Leiter der Schuldnerhilfe e.V. in Essen. Wurde dagegen ein Vertrag abgeschlossen, kommt am Monatsende unter Umständen die dicke Rechnung in den Postkasten geflattert.

Eltern sollten deshalb genau darauf achten, ihren Kindern den richtigen Umgang mit Geld beizubringen. „Kinder müssen lernen, mit den Finanzen auszukommen, die sie zur Verfügung haben. Ist kein Geld mehr da, kann auch nichts mehr gekauft werden", erläutert der Essener Schuldenexperte. Sein Rat: „Geben Sie ihren Kindern lieber ein paar Cent mehr Taschengeld, dafür müssen sie dann auch bis zum Wochen- oder Monatsende damit auskommen.“

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