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Sonntag, März 7, 2021
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Finanzkrise ideal zur Jagd auf Schnäppchen

Während einige, oder eher viele, sich über die derzeitige Finanzkrise ärgern, nehmen einige sie mit Humor. Der Spanier Emilio Bothin übernahm bei der aktuellen Gelegenheit einige Banken sehr günstig. Dies begann im September diesen Jahres mit der britischen Hypothekenbank Bradforn & Bingley und ging mit der Aliance & Leichester weiter. Nun geht es um das erwerben der größten Amerikanischen Sparkasse, der Sovereign Bancorp.

Alle diese Banken haben eines gemeinsam: Ihnen geht es nicht besonders gut. Logisch in der Finanzkrise, genauso logisch für den Spanier, diese günstig übernehmen zu können, was er zweifelsohne auch sofort tat beziehungsweise tut. Günstig bedeutet zum Beispiel, gerade in diesem Fall, 75% der Anteile für das gleiche Geld zu bekommen, wie vor einiger Zeit 10%. Denn diese angesprochenen 75% haben gerade einmal 1,4 Mrd. Euro gekostet. Natürlich ist die Übernahme auch für die Institute alles andere als schlecht, wo die Anteile in letzter Zeit doch erheblich an Wert haben einbüßen müssen. Der Unterschied zu anderen Instituten liegt bei Santander liegt in erster Linie darin, dass das Geschäft mit und für die Privatkunden nicht vernachlässigt wurde und die Geschäfte, die als die mit am risikoreichsten gelten, die US- Hypothekenkredite, nicht mitgenommen wurden. Deshalb steht Santander, ebenfalls als erheblicher Unterschied zu anderen Banken, nicht so schlecht dar. Dies alles ist wohl die Grundlage für Emilio Bothin, Chef von Santander, die anderen Institute übernehmen zu können. Manchmal zahlt sich Warten eben doch aus.

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