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Sonntag, Januar 3, 2021
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Die Bayerische Landesbank erhält zehn Milliarden vom Bund

Zusammen mit dem Freistaat Bayern möchte der Bund der BayernLB helfen. Hierbei geht es genau genommen um bis zu zehn Milliarden Euro, die zur Verfügung gestellt werden sollen. Dies wurde nach der Kontrollkommission im Landtag nach der Sitzung der Bayerischen Landesbank durch Adelheid Rupp, Politikerin der SPD, bekannt gegeben. Die Hilfen sollen in etwa im Verhältnis 3:7 übernommen werden. Das bedeutet, dass Bayern etwa 7 Milliarden Euro der Hilfen übernimmt und der Bund den Rest. Negativer Beigeschmack der ganzen Geschichte ist ein geplanter Stellenabbau, bei dem etwa zehn Prozent der Belegschaft den Job verlieren könnten, so jedenfalls Mutmaßungen. Ein Sprecher der Bayerischen Landesbank sagte dazu lediglich, dass man dazu „im Moment noch nichts sagen“ könne.

Im Oktober konnte man zum ersten Mal vernehmen, dass eine Sanierung der Bank einige Stellen kosten könnte. Weltweit arbeiten rund 19.000 Mitarbeiter für die Bank, ungefähr 3500 davon arbeiten in der Zentrale in München selbst. Angeblich sollte der stellvertretende Vorstandschef der BayernLB Rudolf Hanisch, aufgrund der hohen Verluste des Institutes vorzeitig gehen. Diese Vereinbarung sei vor etwa einem Monat zwischen den Sparkassen und der zu dem Zeitpunkt amtierenden Landesregierung beschlossen worden. Wegen der aktuellen Finanzlage ist laut der SPD- Politikerin Adelheid Rupp Bayern recht weit von einem ausgeglichenen Haushalt entfernt. Die SPD- Fraktion gab an, dass die Staatsregierung einen Nachtragshaushalt für das aktuelle Jahr vorbereite, eine Stellungnahme eines Sprechers der Staatskanzlei gab es dazu bisher nicht.

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