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Donnerstag, Oktober 15, 2020
Start Börse und Wirtschaft Überbrückungshilfen für Unternehmen sollen verlängert werden

Überbrückungshilfen für Unternehmen sollen verlängert werden

Viele kleinere Betriebe in verschiedenen Bereichen, aber vor allem in der Gastronomie, haben weiterhin aufgrund der Corona-Krise zu kämpfen. In vielen deutschen Städten gibt es aufgrund steigender Infektionszahlen erneut Einschränkungen. Laut Wirtschaftsminister Altmaier will die Bundesregierung darauf reagieren und mit weiteren Hilfen betroffene Unternehmen unterstützen.

Wie soll es laut Regierung weitergehen

Die bisher laufenden Überbrückungshilfen, welche bis zum Jahresende vorgesehen waren, sollen nun laut der deutschen Presseagentur um ein halbes Jahr bis Juni 2021 verlängert werden. Das Wirtschaftsministerium arbeitet zudem an weiteren und verbesserten Tilgungszuschüssen sowie Abschreibungsmöglichkeiten. Bisher wurden in erster Linie die fixen Betriebskosten wie Mieten etc. erstattet, das soll nun künftig auch in andere Bereiche ausgeweitet werden.
Viele Hilfen sind laut Wirtschaftsverbänden bei Selbstständigen nicht richtig angekommen, deshalb gehe es nun auch um Zuschussprogramme für Renovierungen oder Modernisierungen.

Diese spezifischen Hilfen sollen vor allem Unternehmen zugute kommen, die besonders hart von geltenden oder künftig schärfern Corona-Maßnahmen betroffen sind.
Insbesondere wird das viele Hotel- und Gaststättenbetriebe betreffen, aber auch die Veranstaltungs- und Ausstellungsbranche wird dazugehören.
So können etwa Tilgungskosten in den Kosten der Überbrückungshilfe geltend gemacht werden, das soll zur weiteren Entlastung der Selbstständigen beitragen. Die Maßnahmen werden nun vorerst einzeln mit den Ländern diskutiert und anschließend wird in der Bundesregierung abgestimmt.

Für die Hilfen waren laut Bundesregierung rund 25 Milliarden Euro eingeplant, jedoch wurden davon erst 1,1 Milliarden Euro bewilligt. Aufgrund der Nachbesserung der Hilfen Mitte September, können Unternehmen nun je nach Höhe der Fixkosten bis zu 200.000 Euro an Überbrückungshilfen bzw. Förderungen erhalten. Ob und wann das restliche Budget von rund 24 Milliarden an Überbrückungshilfen bewilligt wird, stellt sich also in den kommenden Monaten bis zum Jahresende heraus.

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