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Montag, September 20, 2021
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Möglichkeiten des Staates bei der derzeitigen Finanzkrise

In aller Ohren und Augen ist die derzeitige Finanzkrise, deren Ausmaße hier zu Lande, sofern es denn eine gibt, noch nicht bekannt sind. Doch wie kann der Staat eigentlich helfen? Klar, es wurden jetzt riesige, schier unvorstellbare Geldsummen bereit gestellt. Wir möchten mit diesem Artikel ein wenig Klarheit schaffen und einige wenige Begriffe rund um das Thema „Banken retten“ klären. Es gibt drei wesentliche Aktionen, durch die der Staat eingreifen und damit helfen kann. Die erste ist die Verstaatlichung. Diesen Begriff hört man oft in den Medien. Hier eine kurze Erklärung dazu:

Bei der Verstaatlichung, die auch zu Teilen stattfinden kann, kauft der Staat Anteile eines Institutes. Was er dafür bekommt, was den Anteilen, die er kauft, also gleichzusetzen ist, sind Aktien. Ist die Krise vorüber, kann es sein, dass der Staat mehr Geld zurück erhält, als er investieren musste.

Die nächste Möglichkeit, die der Staat hat, ist die so genannte Eigenkapitalhilfe. Hier investiert der Staat wieder, indem er Aktien, also Anteile, kauft. Er kann auf diese Weise Geld in ein Unternehmen pumpen und ihm so helfen. Auch hier ist es möglich, dass hinterher mehr Gewinn da ist als vorher Geld investiert werden musste.

Als drittes kann die öffentliche Hand noch in Form einer Bürgschaft eingreifen und so helfen. Es geht bei ihr darum, dass beispielsweise für Kredite unter den Banken gebürgt wird. Der Staat übernimmt also in diesem Fall die Bürgschaft, dass das Geld für einen Kredit nicht verloren geht. Hier ist das Geld entweder weg oder nicht. Gewinne wird der Staat keine haben.