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Freitag, Januar 29, 2021
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Lange Haftstrafen für Kreditbetrüger

Kredit-Karten-Betrügereien werden jetzt viel schärfer geahndet. Das Hamburger Landgericht geht mit gutem Beispiel voran und hat in mehr als 30 Fällen langjährige Haftstrafen ausgesprochen. Für besonders großes Aufsehen sorgte die Verurteilung des einschlägig vorbestraften Timo F. Dieser wurde zu sieben Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt, weil er bei Kredit Karten Betrügereien als Drahtzieher ausfindig gemacht werden konnten. Doch auch andere, denen Kredit Karten Betrügereien nachgewiesen werden konnten, wandern für mehrere Jahre hinter Gittern.

Hauptsächlich verurteilt wurden Täter, die maßgeblich an Kreditkarten- und ec-Karten-Betrügereien, Kontoeröffnungsbetrügereien und Beihilfe zum Betrug beteiligt waren. Es sieht fast so aus, als müssten sich Betrüger künftig warm anziehen. Meistens enstehen Schäden von mehreren Millionen Euro. Die Geschädigten sind in den meisten Fällen Banken, aber auch Bürger sind nicht selten benachteiligt.

Bleibt abzuwarten, wie man in Zukunft bei anderen Fällen von Kredit Betrug vorgehen wird. So, wie es aussieht, dürfen Täter aber nicht erwarten, eine mildere Strafe als die in Hamburg Angeklagten zu erhalten. Schließlich will man durch die harten Verurteilungen ein Zeichen setzen und andere davor zurückhalten, ebenfalls Kredit Betrug oder Kreditkarten Betrug zu begehen.

Auch der Versuch des Betrugs ist strafbar. Deswegen sollte man beim Antrag auf einen Kredit alle Angaben wahrheitsgemäß machen. Über die Schufa oder durch andere Methoden haben Banken die Möglichkeit, herauszufinden, wie es wirklich um die Bonität des Kredit Nehmers bestellt ist. Wer falsche Angaben macht, muss ab sofort mit einer Haftstrafe von bis zu mehreren Jahren rechnen. Außerdem tut man sich selbst keinen Gefallen damit, immerhin muss das Geld des Kredit so oder so zurückbezahlt werden. Im Zweifelsfall gerät man dadurch in die Schuldenfalle.

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