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Mittwoch, November 4, 2020
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Mit der US-Wahl Geld verdienen?

Nicht nur die Corona-Krise und Trumps Gesundheitszustand, sondern auch die bevorstehenden US-Wahl setzen den Dollarkurs unter Druck. Allerdings hatten Kursschwankungen vor der Wahl des amerikanischen Präsidenten in der Vergangenheit noch nie langfristige Auswirkungen auf die Kursentwicklung. Können trotzdem auch kleine Anleger und sogar Studenten von der Weltpolitik profitieren?

Schwellenländer profitieren von der US-Wahl

Wenn der Dollarkurs unter Druck gerät, sind die Schwellenländer Nutznießer, weil vielfach Ihre Schulden in US-Dollar verrechnet werden. Wer ein wenig mehr Geld zur Verfügung hat, kann entsprechend in Anlagen oder Aktien dieser Länder investieren.

Auswirkungen auf den Rohstoffmarkt

Nach der Wahl wird sich der Dollarkurs wahrscheinlich ganz entsprechend den historischen Erfahrungen wieder beruhigen. Dies könnte unabhängig vom Ausgang der Wahl dieses Mal länger dauern, da schon jetzt über eine nicht ganz reibungslose Amtsübergabe diskutiert wird. Ein unter Druck geratener Dollar treibt die Preise für Rohstoffe in die Höhe. Im Moment ist der Goldkurs also noch relativ hoch, mittelfristig besteht aber zumindest die Hoffnung, dass er wieder fällt. Wer in Gold anlegen möchte, sollte also noch warten.

Gespartes Geld ist verdientes Geld

Wer Produkte aus den Vereinigten Staaten online bezieht oder kauft, hat jetzt günstige Voraussetzungen dafür. Was in Dollar bezahlt wird, ist jetzt für den Verbraucher viel günstiger, gleichgültig, ob es sich um Kleidung oder Kosmetika handelt. Dabei ist natürlich der Zoll zu beachten. Für Studenten sind dagegen Online-Kurse oder Stunden, die in Dollar verrechnet werden besonders günstig. Dies gilt vor allem, wenn ein bestimmter Betrag eingezahlt wird und dann später in Dollar an den Lehrer ausgezahlt wird. Diese Chance sollte man jetzt nutzen.

Gute Aussichten für Urlaubsplanung und Studienplanung

Fremdwährungskonten, die in einer fremden Währung gezahlt werden, in diesem Fall in Dollar, bieten die Gelegenheit jetzt einen Dollarvorrat zu sichern. Von vielen Direkt-Banken werden sie gebührenfrei angeboten und nur bei der Konvertierung der Währungen fallen Kosten an, die aber in der Regel weit geringer sind als der Wechselkurs bei Bargeld. Ein solches Fremdwährungskonto bietet auch die Möglichkeit in Dollar Überweisungen durchzuführen. Wer der Entwicklung im Euro-Raum skeptisch gegenübersteht, kann ein solches Konto als sicheren Hafen nutzen und profitiert trotzdem von der Einlagensicherung der deutschen Banken. Auch wer einen Studienaufenthalt in den USA plant, kann schon jetzt dafür Vorsorge treffen. Auch klassische Banken bieten Fremdwährungskonten an, z. T. aber mit viel höheren Gebühren und bewerben sie für ihre Kunden nur selten aktiv. Ein Barumtausch von Euro in Dollar lohnt sich allerdings nicht, denn die Wechselkursverluste sind in Deutschland in der Regel viel größer als beim Umtausch in den USA.

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