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Der Bundesfinanzminister warnt vor schlimmen Folgen der Finanzkrise

Der Bundesfinanzminister warnt vor schlimmen Folgen der Finanzkrise 25.10.2008 10:14

Bundesfinanzminister Peer Steinbrück hat alle Beteiligten davor gewarnt, sich jetzt in Sicherheit zu wiegen und die Finanzkrise als erledigt zu betrachten. Das Ganze könne noch bis zum ende des Jahres 2009 dauern, äußerte er in der „Bild am Sonntag“. Jede Entwarnung sei deshalb falsch und es sei mitnichten so, dass die Regierung wirklich alles komplett unter Kontrolle habe.

Trotzdem will der Finanzminister offenbar an seinen haushaltspolitischen Zielen festhalten, denn er sagte, dass ich aus der aktuellen Finanzkrise nicht automatisch auch Folgen für den aktuellen Jahreshaushalt ergeben müssten. Ob durch das Rettungspaket der Bundesregierung echt Kosten entstünden, sei erst in den Jahren 2010 bis 2013 absehbar, weil der Bund dann seine Bankenbeteiligungen wieder veräußern könnte, was möglichst kostendeckend geschehen soll.

Als Folge der Finanzkrise erwartet man in einer Studie der deutschen Bank sogar eine in Deutschland, da die Wirtschaftsleistung im Jahr 2009 laut der Prognose erstmals seit langem wieder zurückgehen wird. So könnte man sogar mit dem schlechtesten Wirtschaftsdaten seit dem Abschwung der 80er Jahre rechnen, heißt es weiter.  

Berechnung der Deka-Bank und der Postbank gaben sogar an, dass die deutsche Wirtschaftsleistung im dritten Quartal 2008 bereits um 0,2 Prozentpunkte geschrumpft sein, was nach dem sinken im zweiten Quartal der Definition einer Rezession entspräche.

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