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Freitag, Mai 24, 2024
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Immobilienkredit mit Vorfälligkeitsschutz – Vorsicht!

Die Entscheidung, einen Kredit aufzunehmen, um sich damit den Traum vom Eigenheim erfüllen zu können, fällt vielen nicht leicht. Das ist auch nicht verwunderlich, immerhin bedeutet ein eine enorme finanzielle Belastung. Außerdem muss man dann, wenn man den Kredit vorzeitig kündigt, mit Gebühren rechnen. Seit einiger Zeit hat man jedoch auch die Option, einen Immobilienkredit mit einem Vorfälligkeitsschutz aufzunehmen.

Üblicherweise bekommt man nur bei sehr langfristigen Krediten ein Kündigungsrecht. Bei allen anderen Krediten wird man von Banken kräftig zur Kasse gebeten, wenn man diese im Vorfeld kündigen möchte. Das Ganze nennt sich Vorfälligkeitsentschädigung und meint Strafgebühren, die einen Banken mit der Begründung in Rechnung stellen, dass ihnen Zinsen entgangen sind. Experten wissen, dass das sehr teuer werden und bis zu 10 Prozent der Kreditsumme betragen kann.

Die von Banken immer häufiger angebotenen kündbaren Kredite haben jedoch nicht nur Vorteile. Zwar erhält man einen Vorfälligkeitsschutz bei und muss damit keine teuren Strafgebühren bezahlen, doch diese Flexibilität lassen sich Banken teuer bezahlen. Für diese Option beim Kredit wird ein Zinsaufschlag erhoben, der sich normalerweise zwischen 0,2 und 0,3 Prozentpunkten bewegt. Bei manchen Banken ist es sogar üblich, dass man eine einmalige Sonderzahlung leisten muss.

Wer einen solchen Vertrag abschließt, sollte sehr genau auf den Zeitpunkt des Kündigungsrechts achten. Nur bei wenigen Banken kann man wirklich jederzeit aus dem Kreditvertrag aussteigen. Meistens ist es Gang und Gäbe, dass man frühestens nach drei Jahren aussteigen kann.

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